Die VkPF im Überblick

Mitgliederversammlung in Bendorf (1985)

Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung in Bendorf am 23.3.1985 (36 Personen) die fertiggestellte und von Juristen überprüfte Satzung vorlegen. Diese wird als Ganze einstimmig angenommen. Heiner Lueg informiert über die "Initiative der Frauen, die vom Zölibat betroffen sind". Diese Initiative war schon ein Jahr vor der Vereinigung gegründet worden. Auf die Zusammenarbeit mit dieser Initiative und auf die Unabhängigkeit der beiden Vereinigungen wird Wert gelegt.

Die zentrale Sorge der Vereinigung um die Zukunft von ausscheidenden Priestern wird an mehreren Stellen deutlich, z B : "W. Rhode verlas einen Entwurf eines Briefes an den Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit. Dieser wird gebeten, durch besondere Information und evtl. durch ein Forschungsprogramm die Mitarbeiter der Arbeitsämter über die spezifische Situation der suspendierten und neue Berufsfelder suchenden Priester aufzuklären. Der Text, der von der Kölner Gruppe erarbeitet worden war, wurde als Antrag der Vereinigung verabschiedet" (aus dem Protokoll, MB 1985, Nr. 1 S. 2). Heiner Lueg in seinem Rechenschaftsbericht zu diesem Problemfeld:

a) Was uns noch fehlt, ist ein Aktionsschwerpunkt, mit dem wir uns um die soziale Absicherung von ausgeschiedenen Priestern bemühen.
b) Was uns noch fehlt, ist eine mehr oder minder stabil organisierte Form der finanziellen Solidarität gegenüber Priestern aus anderen Ländern, die auf Grund ihrer Heirat unvorstellbar schlechter gestellt sind als wir..." (aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 23.3.85)

Und noch eine dokumentarische Feststellung. Heiner Lueg: "Zu einer Posse ist unser Bemühen verkommen, den Kontakt mit der Deutschen Bischofskonferenz zu suchen und zu pflegen."